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TIPPS FÜR DEN ALLTAG  &  REGIONALE NEUIGKEITEN

Angst vor dem Tierarzt

Nicht der Tierarzt ist immer Auslöser der Angst beim Hund, sondern wir Menschen als Halter. Wir übertragen nämlich meistens unsere Sorgen und Nöte, die wir beim Gang und Besuch zum Hausarzt empfinden. Wir reden beruhigend auf unseren Hund ein, obwohl dieser gar nicht weiß, worum es geht. Er spürt unseren besorgten und beruhigenden Tonfall. Dies macht ihn unsicher und ängstlich. Und dann entdeckt er noch seine zitternden Artgenossen auf dem Boden im Wartezimmer und wird mit der Leine von diesen weggezerrt.

Zeigen Sie kein Mitleid, dies bestärkt Ihren Vierbeiner noch in seinem Angstverhalten. Viele Hunde fangen auch an anhalten zu bellen. Auch hier gilt, streicheln und beruhigen Sie ihn nicht, somit hat er Ihre Aufmerksamkeit und fühlt sich bestätigt. Gehen Sie zügig und ohne große Erzählungen und Erklärungen in die Praxis.

Wenn doch Schwierigkeiten auftauchen, hilft nichts anderes als mit ihm geduldig zu üben. Etwa sich langsam der Praxis nähern, zunächst daran vorbeigehen, sich ins Wartezimmer setzen und dann wieder gehen. Ignorieren Sie seine Proteste. Gehen Sie nach der Behandlung noch einmal für einige Minuten ins Wartezimmer. Sicher ist dies schwer, wenn Hunde schon sehr schlechte Erfahrungen wie eine schmerzhafte OP gemacht haben, doch auch hier kann sich ein Arztbesuch durch viel Geduld und auch Zeit einigermaßen entspannt gestalten.


Hund und Hitze

Kaum haben wir mal das lang herbeigesehnte schöne Wetter, hört man schon wieder das erste Stöhnen, viele wünschen es sich merklich kühler. Was sollen nur unsere Hunde sagen, dabei sind sie wesentlich hitzeempfindlicher als wir Menschen. Wir können uns ausreichend schützen, aber unsere Hunde sind nun mal auf uns angewiesen, um entsprechende Hilfe zu bekommen.

Hunde schwitzen über die Pfoten, da an diesen Stellen viele Schweißdrüsen vorhanden sind. Hunde versuchen über das Hecheln sich Abkühlung zu verschaffen, jedoch verlieren sie hierbei viel Flüssigkeit. Klar dürfte sein, dass Hunde an diesen heißen Tagen mit aussreichend viel Wasser versorgt werden müssen. Sehen Sie zu, dass Ihr Hund kühl untergebracht ist. Es gibt Hunde, die legen sich in die pralle Sonne, um ihr Mittagsschläfchen zu halten.Verhindern Sie dieses. Sport sollte grundsätzlich vermieden werden. Ich sehe immer wieder Hundehalter, die in der prallen Sonne mit ihrem Tier am Fahrrad fahren.

Lassen Sie den Mittagsspaziergang ausfallen, oder verkürzen Sie ihn entsprechend. Gehen Sie lieber abends oder morgens etwas länger mit Ihrem Vierbeiner. Klar sollte auch sein, dass Sie Ihren Hund keinem Hitzschlag aussetzen sollten. Ein absolutes Tabu ist, den Hund im Auto zu lassen, wenn Sie einkaufen gehen, auch nur kurz.

Falls der Hund trotzdem Schaden unter der Hitze genommen hat, wäre die erste Notmaßnahme ihn mit Wasser zu kühlen und sofort den Tierarzt zu Hilfe ziehen.


Pfotenprobleme bei Eis und Schnee

Probleme an den Hundepfoten tauchen nun wieder bei Schnee und Eis auf. Tonnenweise Salz befindet sich nun wieder auf Gehwegen und Straßen. Für den Hund recht unangenehm und manchmal schmerzlich. Besonders unsere langhaarigen Freunde sind besonders betroffen. Bei Frost bilden sich kleine Eisbrocken an Pfoten und Fell, sodass das Laufen erheblich beeinträchtigt wird. Eine Möglichkeit der Vorbeugung wäre, das Fell an den Pfoten etwas kürzer zu schneiden, oder etwas mit Vaseline oder Melkfett einzureiben. Sonst reicht nach einem Spaziergang vollkommen ein kurzes Abspülen der Pfoten. Aufpassen sollten Sie, auch wenn Split und Salz gemischt gestreut werden. Die kleinen Steinchen können sich festsetzen, kleine Verletzungen herbeiführen, besonders in Verbindung mit dem Salz.

Kinder und Hund

Es gibt einige Regeln, die man beachten sollte, wenn Kinder und Hunde miteinander umgehen.

Lassen Sie Kinder nie ohne Aufsicht , wenn diese mit einem Hund spielen. Hunde können sich durch das Verhalten des Kindes bedroht fühlen.

Kinder sind in den Augen von Hunden oft die Schwächeren in der Familienrangordnung. Hunde akzeptieren daher anfänglich keine Kommandos der Kinder. Der Hund sendet Zeichen einer Bedrohung aus, die Sie ernst nehmen sollten.


Achten Sie darauf, dass die Kinder nicht vor einem Hund weglaufen. Dieser kann dann seinem Jagdinstinkt folgen und die Kinder „festhalten"

Pflegen Sie mit dem Kind gemeinsam Ihren Hund. Zwingen Sie Ihren Hund nicht zu baden. Auch beim Bürsten könnte der Hund zuschnappen.

Achten Sie darauf, dass der Hund nicht übermäßig als Kuscheltier gehandhabt wird. Gerade wenn er sich zurückzieht und seine Ruhepausen pflegt. In der Regel kommt der Hund auf den Menschen zu, um zu schmusen.

Für Kinder ist das Fressen für Hunde tabu. Auch nach dem Schwanz des Hundes sollten Kinder niemals greifen, auch nicht im Spiel.

Lassen Sie ihr Kind erst fragen ob sie einen fremden Hund streicheln dürfen, denn nicht jeder Hund ist kinderlieb.


Was sollte beachtet werden, wenn man mit einem Hund leben möchte?

Das Wissen über die Bedürfnisse der Tiere ist die Grundlage jeder artgemäßen Tierhaltung und damit Grundlage des Tierschutzes. Die praktische Umsetzung dieser Kenntnisse erspart Tieren Leid, kann Krankheiten verhindern und die Freude am Tier erhöhen, denn: Wird ein Tier seinen Bedürfnissen entsprechend gehalten, dann fühlt es sich wohl!

Der zukünftige Halter eines Tieres kann mit entsprechendem Wissen entscheiden, ob seine Lebensumstände geeignet sind, dieses Tier auch langfristig richtig zu beherbergen und zu versorgen.

Haltungs- und Fütterungsfehler sind häufig Ursache für Krankheiten. Die Bundestierärztekammer rät daher: Jeder Interessent sollte vorher mindestens diese Informationen zur Tierhaltung einholen:

Welche Tierart passt zu mir? Was sagt mein Vermieter/Mietvertrag dazu?

Welche Größe kann das Tier erreichen? Welchen Platzbedarf hat das Tier jetzt und wenn es ausgewachsen ist?

Darf ich das Tier als Einzeltier halten oder braucht es ständig Sozialkontakte zu Artgenossen?

Wie viel Bewegung braucht das Tier? Kann ich das neben meiner Arbeit leisten?

Welche Lebensumstände habe ich? Gibt es passend dazu eine Tierart, beispielsweise eine Hunderasse, die nicht so viel Bewegung braucht, oder die nicht 50 kg schwer wird? Lebe ich in einer Wohnung mit Treppe oder Fahrstuhl?

Welche konkreten Bedürfnisse hat mein Tier beispielsweise bei:

- Futter und Wasser,

- Temperatur, Licht und Luftfeuchte,

- Pflege und Zuwendung?

Welche Ausgaben kommen auf mich zu, zum Beispiel für Futter, Haltung, Pflege, Hundesteuer, Haftpflichtversicherung, Gesundheitscheck und Impfungen beim Tierarzt, Nachwuchs?

Gibt es art- oder rassebedingte Krankheiten?

Wie alt kann das Tier werden? Für wie viele Jahre gehe ich eine Verpflichtung ein? (z.B. Hund ca. 15 Jahre, Katze ca. 20 Jahre, Graupapagei ca. 70 Jahre)

Reise ich gerne? Was bedeutet das für mein Tier? Ist die Betreuung geregelt? Welche Reisebestimmungen gelten? (z.B. EU-Heimtierausweis, Entwurmung, Impfungen)

Tierärzte beraten Sie gerne persönlich und  fachkundig. Erste Informationen erhalten Interessenten auch auf den Webseiten von Fachverbänden.

Bundestierärztekammer e.V. - BTK

Hunde und Radfahrer

Begegnungen mit Radfahrern erleben wir wieder Tag für Tag, wenn wir auf Wegen spazieren gehen, wo auch das Radfahren erlaubt ist.

Den Blick auf unseren Hund gerichtet, der vor uns herläuft, passiert es plötzlich. Ein schwarzer Schatten im Augenwinkel und das urplötzliche Überholgeräusch des Radfahrers. Ein großer Schreck kommt hinzu, und die Gefahr für Hund und Halter und Fahrer. Ca. 80% der Radfahrer rasen so an uns vorbei, ohne vorher mit der Klingel zu warnen. Sie halten es nicht für nötig auf sich aufmerksam zu machen, um die Begegnung mit Halter und Hund gefahrlos zu gestalten.

Meistens erntet man noch für den höflichen Hinweis, doch beim nächsten Mal bitte zu klingen, ein paar dumme Bemerkungen oder ein höhnisches Grinsen. Dabei wäre es doch so einfach. Fußgänger haben nun mal keine Augen am Hinterkopf, auch sind sie nicht verpflichtet sich alle 20 Sekunden umzudrehen ob Gefahr von hinten droht.

Radfahrer die klingeln können des Dankes und ein paar freundlichen Worten des gewarnten Hundehalters sicher sein.

Vor einiger Zeit hatte ich eine Begegnung mit einem American Staffordshire Terrier. Vor nicht einmal allzu langer Zeit hießen diese Hunde "Pit Bull Terrier", "American Bull Terrier "oder einfach nur "Stafford Terrier".


Dieses Hunde gehören in den meisten Bundesländern zu den sogenannten Listenhunden. D. h.: Rasse bedingt gefährlich. Was immer das heißen mag.

Ich begegnete also Rocco, ein sechsjähriger kastrierte Rüde, in behütenden Händen eines jungen Paares. Rocco hatte Schlimmes mitgemacht.

Von seinem Vorbesitzer geschlagen, getreten, verprügelt und gedemütigt verbrachte er anschließend 1,5 Jahre im Tierasyl.

Roccos Trauma:  Männer, ruckartig wahrgenommene Bewegungen und Gegenstände wie Besenstiele, Stöcke und Ähnliches.

Er lebt nun schon mehr als ein Jahr bei dem jungen Paar. Hier fühlt er sich wohl, erlebt ein Leben ohne Prügel und Strafen. Plötzlich entwickelt Rocco Aggressionen gegen Männer und größeren Hunden.

Ein Problem entsteht. Beim Anblick dieser steigt Rocco in die Leine und zeigt die Zähne. Die Hundefreunde fragen nach Rat. Bei der Begegnung mit ihm erlebe ich einen neugierigen, aufgeschlossenen und etwas nervösen Hund. Durchaus freundliche Reaktion bei meinem ersten Kontakt mit ihm. Er trägt einen Maulkorb aus Draht. Eine verantwortungsvolle Hilfe für den Hund und Schutz für den Menschen in dieser seiner augenblicklichen Situation.

Er stupst mich mit diesem an, ich genieße diesen Vertrauensvorschuss.

Diese Begegnung zeichnet mir ein neues Bild dieser Hunderasse. Und zwar ein sehr Einfühlsames. Rocco kann sein Hundeleben nicht so genießen wie viele andere. Wenig Sozialisierung, bedingt durch das Anleinen und das Tragen eines Maulkorbes. Hinzu kommen die unbewusst und verständlichen übertragenden Ängste der Halter. Rocco spürt das in Form von Hinweisen. Diese Hinweise erfolgen körperlich, durch Zug an der Leine oder durch sprachliche Aufforderung. Und zwar immer dann, wenn sich Menschen, besonders Männer oder große Hunde nähern. Der Hund wird dadurch sehr aufmerksam, reagiert auf die ihm übertragene Gefahr durch den Menschen. Scharf formuliert: da kommen wieder welche die dich misshandeln wollen. Rocco schaltet um auf Angriff. Er will seine Familie schützen und vor sich warnen. Durch das Erlebte, eine normale Reaktion von ihm. Aber auf Dauer keine Lösung für ein friedliches Miteinander. Der erste Schritt hierzu ist eine normale Reaktion, nämlich keine. Kein Ziehen an der Leine, kein Wort der Warnung, eine normale Begegnung und ein normales aneinander Vorbeigehen ist angesagt. Genauso wie bei unserer Begegnung.

So könnte eine Stabilisierung des Verhaltens aussehen, zumindest ein erster Schritt dazu. Rocco würde Anerkennung genießen dürfen. Und diese Anerkennung fehlt vielen Hunden seiner Art.

Sie sind noch das, was der Mensch aus ihnen gemacht hat. Sie erleben Verachtung, wie zum größten Teil diese auch seine „Besitzer" durch ihre Mitmenschen erfahren haben. Die Hunde mussten herhalten. Als “Strafe" verbringen nun die meisten den Rest ihres Lebens in Tierheimen oder werden irgendwie entsorgt.

Eine neue Generation von Tier- und Hundefreunden dieser Hunde wächst inzwischen heran. Wie an dem Beispiel an Rocco zu erfahren ist. Die jungen Leute wussten um das Leid und haben sich trotzdem in das Abenteuer gestürzt. Sie haben es bewältigt, auch dadurch, dass sie um Rat und Hilfe bitten, wenn plötzlich Unbekanntes und Probleme auftauchen. Der Hund wird nicht mehr bestraft, wenn Probleme auftauchen. Die Probleme lagen beim Menschen, weil sie diese ihre, auf den Hund geprügelt haben.

Gott sei Dank gibt es ein generationsbedingtes Umdenken, zwar noch nicht in den Maßen wie gewünscht. Es ist aber ein Anfang gemacht. Das beste Beispiel ist Rocco. Dir und deinen Freunden, ob Mensch oder Hund, das Allerbeste. Und ein Umdenken derjenigen, die Dir begegnen.

Gefahr auf der Rolltreppe

Bisher ging immer alles gut. Unsere Redaktionshündin Janka liebte Rolltreppen über alles. Das ist nun vorbei, ab jetzt wird mit dem Aufzug gefahren oder Treppen gelaufen.

Denken auch Sie bitte daran und halten Ihren Hund fern. Gott sei Dank ist dieser Unfall glimpflich verlaufen und es sieht schlimmer aus als es war.

Gefährliche Leinenhaltung!

Ich möchte hier einmal kurz auf die Leinenhaltung und die Gefahren die dem Hund dadurch entstehen können eingehen. Es ist nämlich einmal gar nicht so ungefährlich dem Hund durch plötzliches und starkes Ziehen an der Leine, von etwas abzuhalten oder zu sich zu ziehen. Wir können diese Situation täglich beobachten. Durchaus können hier gefährliche Verletzungen entstehen. Besonders die Brustwirbelsäule, sowie die Halswirbelsäule des Hundes sind einer Gefährdung ausgesetzt.

Aber auch innere Verletzungen an Organen im Kopfbereich sind möglich. So kann es durchaus sein das es zu Quetschungen kommt oder zu einem Sauerstoffmangel im Gehirn, verursacht durch starken Druck auf die Luftröhre oder Kehlkopf. Achten Sie darauf, dass das Halsband breit genug ist und auch ein eventuelles Brustgeschirr richtig sitzt.

Die Leine kann durchaus Erziehungsmittel sein, es sehr wichtig ist dabei, dass der Hund spürt, es ist kein Strafmittel. Deshalb sollten Sie auch darauf achten, dass der Hund locker an der Leine geht. Sie wissen aber auch das der Hund die Leine auch durchaus als freundliches Hilfsmittel sieht, wenn er sich unsicher fühlt oder ihren Kommandos nicht so richtig nachkommen kann. Vor allen Dingen ist es wichtig bei der so genannten Flexileine darauf zu achten, dass der Hund bei der Benutzung dieser Leinenart ein Brustgeschirr trägt.

 

Ultraschall beim Hund

Die Ultraschalluntersuchung gehört mittlerweile zur Routine. Die Schallwellen erzeugen ein Bild, um eventuelle Krankheiten zu erkennen. Die Ultraschalluntersuchung wird häufig eingesetzt, wenn ein Verdacht auf einen Tumor besteht.

Mit Ultraschall können alle Weichteilorgane des Hundes untersucht werden.

Wenn diese Organe von Knochen oder Luft umgeben sind werden die Schallwellen viel zu stark verändert und geschwächt, und deshalb kann kein Bild erzeugt werden.

Am besten lassen sich alle Organe in der Bauchhöhle untersuchen. Hier können feine Gewebeunterschiede optisch dargestellt werden und man erkennt einen spezifischen Aufbau , praktisch eine eigene Architektur,  in jedem Organ. Der Tierarzt erkennt dann abnormaler Muster und erlaubt ihm dadurch eine Diagnose zu stellen.

Links auf dem Foto hat eine Ultraschalluntersuchung ergeben, dass bei unserer Redaktionshündin Janka eine Nachkastration erforderlich ist. An ihrem verbliebenen Eierstock sind Zysten erkannt worden, die nun dringend entfernt werden müssen. So können per Ultraschall gefahr - und schmerzlos Veränderungen und Krankheiten festgestellt werden.

Casting und sonstiger Firlefanz um den Hund

Bei verschiedenen Vorführungen wird dem Betrachter eine Kommunikation- und Beziehungsebene zwischen Mensch und Hund vermittelt. Ist dieses Bild richtig?

Von mir ein klares Nein, denn diese Frage ist einfach zu beantworten und auch nach zu vollziehen. Hunde werden für unsere Bedürfnisse zielgerecht abgerichtet, Fachleute würden sagen instrumentelle Konditionierung. Es findet nämlich keine Kommunikation statt, der Mensch ist lediglich auf das Zielverhalten des Hundes orientiert. Es gibt ein Leckerchen, wenn der Hund sein Kunststück erfolgreich absolviert hat. Und dies hat absolut nichts mit Erziehung zu tun, sondern bewirkt das Gegenteil.Der Hund ähnelt dem Pferd, das fordert unverschämt ein und wird täglich immer mehr abverlangend. Denn die Physiologie des Hundes wird mit der Verabreichung von Leckerchen zerstört, nämlich sein natürliches fressen und verdauen. Wir erziehen unsere Kinder auch nicht mit Süßigkeiten, klar, dass dies nichts mit Erziehung zu tun.

Speziell zum "Casting":

Wenn ich verhaltenspsychologisch schaue, hat nur der Mensch seinen Spaß und bezieht das auch auf seinen Hund. Es sieht so aus, dass der Hund auch Spaß an der Sache hat. Er funktioniert aber nur.Er arbeitet wirtschaftlich, muss Geld in die Kasse bringen.Er ist ein Produkt für eine Messeveranstaltung.Ich sehe das auf diesem Hintergrund.Ich finde Bewertungen fürchterlich, wie der schnellste, schönste und originellste Hund.Es wird inzwischen gecastet auf Teufel komm raus, egal was es ist. Ich habe nichts gegen eine Belohnung von Leckerchen, nur wenn diese zielgerichtet immer wieder passiert.Das passt nicht in ein natürliches Verhalten des Hundes.Hier greift der Mensch immer wieder ein, ohne dabei sich Gedanken zu machen, dass er dadurch zu einer Vermenschlichung des Hundes beiträgt. Ich warte nur auf die erste Hundehochzeit hier in Deutschland, mit Anzug und Brautkleid, dann haben wir uns alle zu Paten gemacht und werden auf vier Pfoten im Hundekostüm erscheinen.


Wussten Sie, dass es weit über 100 Millionen Hunde auf der Welt gibt?

Hunde führen in Asien meistens ein trostloses Dasein. Sie verbringen den Tag in hungrigen Straßengangs, wenn er Pech hat landet er sogar im Kochtopf. In Europa und den USA lebt er besser, hier versorgt ihn eine gigantische Futterindustrie.

Fast 6000 t Kot produzieren Hunde in einer Großstadt der Bundesrepublik pro Jahr. Hundehaufen, ein ewiges Übel. In San Franzisco zum Beispiel wird aus Hundehaufenenergie gewonnen. D.h., im Winter können sich die Menschen davon erwärmen. Und zwar wird dort in Biogasanlagen aus den Hundehaufen Energie erzeugt.

In Brasilien leben die meisten Hunde. Ca. 30 Millionen sind dort unterwegs. Danach folgt China mit 22 Millionen, Japan mit 9,6 Millionen, Russland ebenfalls 9,6 Millionen, Frankreich 8,1 Millionen. Deutschland liegt mit ca. 5 Millionen noch hinter Italien, Polen und Thailand.

Also, für die paar Haufen brauchen wir doch bestimmt keine Biogasanlage.

Pfotenpflege

Vier sensible Körperteile trägt der Hund mit sich herum, beziehungsweise tragen den Hund. Fantastisch was die Hundepfoten bedingt durch die Schwerkraft leisten. Daher ist eine Pflege dieser empfindlichen Pfoten angebracht, wenn mehr als normale Umwelteinflüsse einwirken. Das heißt, wenn der Hund plötzlich leicht hinkt und auffällig oft seine Pfote leckt, ist natürlich ihre Hilfe angesagt. Meist sind diese Verletzungen von harmloser Art. Dornen, Grassamen, Glas oder andere Gegenstände können relativ leicht vom Hundehalter mit einer desinfizierten Pinzette entfernt werden.Größere Fremdkörper, die tief in den Pfotenballen eingedrungen sind, müssen natürlich vom Tierarzt entfernt und die Wunde versorgt werden.

Bei vielen Hunden sorgt auch starker Haarwuchs zwischen den Ballen für Schwierigkeiten. Einerseits können sie Druckstellen verursachen, andererseits können sich auch hier Fremdkörper festsetzen und mit der Zeit Verletzungen verursachen. Schneiden sie diese Haare regelmäßig kurz. Die Schwierigkeiten unserer Hunde bei Eis und Schnee kennen wir alle, wenn sich Eisklumpen bilden und sich das Streusalz an den Pfoten festsetzt. Hier kann leichtes Öl oder Balsam Hilfe leisten. Ansonsten versucht der Hund sein wichtiges Laufwerk selbst zu pflegen.

Reflektoren schützen den Hund  in der dunklen Jahreszeit

Damit unser Hund gut durch die dunkle Jahreszeit kommt, sollte er am besten ein Brustgeschirr mit Reflektoren tragen, denn Schnee, Nebel, Regen und die frühe Dunkelheit gefährden unsere Hunde jetzt ganz besonders.

Für die frühzeitige Erkennung im nicht ungefährlichen Straßenverkehr gibt es blinkende Halsbänder, reflektierendes Brustgeschirr oder Leuchtwesten.

Achten Sie bitte darauf, dass der Hund nicht durch das ganze Geblinke irritiert wird und dann wohlmöglich die Kommandos nicht mehr einordnen kann. Dies kann zu erheblichen Kommunikationsproblemen führen.

Probieren Sie es aus.

Wenn Mücken und Wespen stechen

Wir Menschen fürchten uns vor Insektenstichen, zumindest sind diese aber unangenehm und nicht selten tritt eine lebensbedrohliche Lage ein. Diese Plagegeister sind aber auch für unsere Hunde ein lästiges Übel. Ätherische Öle können Hunde im Sommer schützen, aber nur bedingt. Und aufgepasst! Unserer Fellnasen finden diese biologischen Abwehrmittel meist unerträglich. Von der chemischen Keule nicht zu reden. Besonders im Kopfbereich sollte man das Einreiben vermeiden. Mücken bedeuten für den Hund keine Gefahr .

Gefährlich kann es werden, wenn Ihr Hund ein ausgesprochener Wespen- und Bienenschnapper ist. Ein Stich im Rachenraum kann eine rasche Schwellung auslösen und eine lebensbedrohliche Gefahr darstellen. Verbieten sie dem Hund das durch ein klares lautes „Aus" und lenken ihn durch ein Spielchen ab. Insektenstiche können einem allergischen Hund schwer zu schaffen machen. Auch Krankheiten können durch Stiche übertragen werden, besonders bei Reisen in südliche Länder.Lassen Sie sich bei Ihrem Tierarzt beraten wenn sie unsicher sind, er hält Informationen und Mittel für Sie und Ihren Hund bereit.


Was bedeutet BARFen?

BARFen ist ein amerikanischer Begriff und bedeutet soviel wie „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter". Die Grundidee ist, Hunde artgerecht zu füttern. Wenn wir uns das Gebiss unseres Hundes betrachten, so gleicht dieses dem Aufbau eines Fleischfressers. In der freien Natur würden sich die Hunde von rohem Fleisch ernähren, von Beeren, Gras und Kräutern. Zurechtgemachtes BARF-Futter enthält Fleisch und Knochen sowie rohes Obst und Gemüse.

Alle Fleischsorten, außer Schweinefleisch, kommen infrage. Der Aujetzky-Virus in Schweinefleisch ist zwar für den Menschen ungefährlich, aber für den Hund ist er tödlich.

Auch Gemüse kann bedenkenlos gefüttert werden. Knochen sollten nur roh angeboten werden.

Vorteil des Futters ist, dass es geringe chemische Zusätze und viel weniger künstliche Zusatzstoffe enhält.

Obwohl noch keinerlei Studien vorliegen, berichten Hundehalter, dass sich deutlich Allergien, und auch Mundgerucht, sowie das Allgemeinbefinden gebessert haben.

Aber Achtung: Sebstverständlich können durch das BARFen Risiken auftreten.Zum Beispiel können durch das rohe Fleisch Parasiten übertragen werden. Dazu kommt ein erheblicher Aufwand der Zubereitung. Wenn Sie diese Fütterung in Erwägung ziehen, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über diese Alternativfütterung.

Farbliches Sehen

Lange war man der Meinung, Hunde könnten nur schwarz-weiß, grau oder verschwommen sehen.

Durch die sich stetig weiter entwickelten Methoden der Wissenschaft hat man aber festgestellt, dass Hunde sehr wohl Farben unterscheiden können. Wenn auch nicht differenziert, es reicht für eine Wahrnehmung mit der Hunde gut zurechtkommen. Sehr gut sehen können die Hunde die Farben Blau und Gelb. Grün und Orange weichen ab. Diese beiden Farben werden als eine Art Gelb wahrgenommen.

Interessant macht's die Farbe Rot. Diese wird nur als Grauton wahrgenommen. Also kann ein Hund sprichwörtlich nicht rot sehen, Gott sei Dank.

Wenn Sie demnächst mit ihrem Hund auf einer Wiese mit dem Ball spielen wollen, wählen Sie also die passende Farbe aus. Als Laufspiel eignet sich ein blauer Ball, diesen kann Ihr Vierbeiner auf der Wiese bestens erkennen. Haben Sie ein Geruchsspiel mit ihm vor ,nehmen Sie die Signalfarbe Orange, diese kann er vom Grün der Wiese kaum unterscheiden, weil ihm beide Farben gelblich erscheinen. Probieren Sie's mal aus.

Ultraschallabwehr

Immer mehr nicht so freundliche gesinnte Mitbürger legen sich Ultraschallabwehrgeräte zu, um den Entleerungsattacken unserer Hunde, und auch anderer Tiere, zu begegnen.

Diese Geräte senden hochfrequente Töne aus, die wir Menschen nicht wahrnehmen können, aber für unsere Tiere sehr schmerzlich sind.

Leider sind in Deutschland diese Dinger nicht verboten, aber das Landgericht Schweinfurt hat jetzt ein Urteil gefällt. Diese Geräte dürfen nur im Falle einer vom Tier ausgehenden Bedrohung eingesetzt werden. Also sind die Besitzer dieser fiesen Spielgeräte im Einsatz doch erheblich eingeschränkt.

Der Hund im Rollwagen

Hunde mit Behinderungen sieht man kaum auf unseren Straßen. Doch es gibt sie. Aus unterschiedlichsten Gründen sind sie erkrankt und auf Hilfsmittel angewiesen. Nicht nur auf Hilfsmittel, sondern vor allen Dingen auf ihre Menschen. Menschen mit Verständnis und großer Tierliebe. Wenn es diese nicht geben würde, gäbe es keine Hunde mit Behinderungen, einfach weil sie nicht überleben würden und keine Chance hätten.

Genau wie der Hund auf dem Foto, der mir bei einem Hundetreffen auffiel. Ich hatte kein Mitleid mit ihm oder zeigte Bedauern. Er genoss einfach sein Hundeleben wie alle anderen nicht behinderten Hunde. Er spielte mit den anderen Hunden, rannte seinem Ball hinterher und erledigte seine Geschäfte. Es war eine pure Freude ihm dabei zuzusehen. Hochachtung vor seinen Menschen, die ihn akzeptieren wie er ist und ihm geholfen haben zu überleben.


Unser Hund wird alt

Ein Hundeleben ist im Vergleich zu einem Menschenleben relativ kurz, aber intensiver.

Schon deshalb, weil seine Bedürfnisse stark begrenzt sind und er so diese mit unserer Hilfe enorm entfalten kann. So erleben wir das alt werden unseres Hundes als natürlichen Prozess und nicht als Krankheit. Das veranlasst uns wiederum vorbeugend alles zu tun, damit es unserem Hund im Alter so weit wie möglich gut geht.

Einige Verhaltensweisen des Hundes deuten auf diesen Prozess hin. Er schläft länger, zieht sich öfters zurück, will seine Ruhe haben, hat einen steiferen Gang als in den Jahren davor.

Er vermeidet größere Hitze, die Spaziergänge werden kürzer und am Fahrrad laufen geht fast gar nicht mehr. Bei dem Bewegungsmangel neigt er zu Übergewicht, auch wenn er nicht mehr so viel frisst. Die Haare werden grau, und er hofft oder bittet seinen Menschen um mehr Rücksichtnahme.

Tun können wir nichts, aber darauf achten, dass es ihm gesundheitlich einigermaßen gut geht.

Bei Erkrankungen, die altersbedingt auftreten, kann der Tierarzt medikamentös unterstützend einwirken. So kann Ihr Hund noch viele Jahre mit Ihnen glücklich sein.

Und kommt dann der Tag, begleiten Sie ihn. Lassen Sie ihn Ihre Dankbarkeit spüren, genauso wie Sie seine Dankbarkeit gespürt haben, in all den tollen Jahren die sie gemeinsam verbracht haben.

Futter für den alten Hund

Der Hund wird immer noch als alt bezeichnet, wenn er das siebte oder achte Lebensjahr erreicht hat. Inzwischen wissen wir aber, dass die Altersbezeichnung von vielen Faktoren abhängt. Wie agil ist der Hund, denn Agilität beeinflusst den Stoffwechsel. Die gestiegene Lebenserwartung oder die Größe des Hundes nimmt ebenfalls Einfluss.

Der alte Hund verändert seine Gewohnheiten, so auch beim Fressverhalten. Der Stoffwechsel verlangsamt sich, die Muskulatur wird durch Bewegungsmangel schlaffer. Eiweißreserven werden abgebaut und so sollte das Futter nun hochwertige Proteine erhalten, die leicht verdaulich sind. Achten Sie auf gute Qualität, und solange Ihr Hund gesund ist, braucht er kein Seniorenfutter. Sorgen Sie bei Ihrem Hund für Entlastung bei der Verdauung, füttern Sie zwei- oder dreimal am Tag.

Der alte Hund und die Pfunde

Sind die Pfunde erst einmal drauf, ist es schwer ,sie wieder runter zu bekommen. Grade beim alternden Hund zeigen sich hier erhebliche Probleme. Die beginnende Arthrose und Bandscheibenbeschwerden sind bereits ein Alarmzeichen bei Übergewicht. Aber auch das Kreislaufsystem hat darunter zu leiden. Das Bewegungssystem wird träge. Der Hund bewegt sich nicht mehr so viel. Wenn die Waage bereits überschnackt, ist es fast schon zu spät, mit einer Futterreduzierung zu beginnen. Dazu kommt noch, dass man dem flehenden Hundeblick kaum widerstehen kann. Zwischendurch mal ein Häppchen oder ein Leckerchen oder eine besondere Belohnung mit Leberwurst und und und.So nimmt der Hund langsam an Gewicht zu.

Bewegung erleichtert das Abnehmen und bringt alles wieder auf Trab. Futter reduzieren, öfters mit dem Tier raus. Es genügt, wenn Sie öfters am Tag mit ihm kürzer gehen, anstatt der täglichen zwei Stunden. Bleiben Sie standhaft und eisern, Ihr Hund wird es Ihnen danken.

Der Hund beim Friseur

Na, wäre das nichts für Ihren Hund, blaues oder rotes Fell, Haarteile oder exotische Frisuren? In Amerika durchaus üblich. Hier werden die Hunde für Ausstellungen zurechtgemacht, um dann Herrchen eventuell in der Gewinnerliste auftauchen zu lassen.

Bei uns in Deutschland stylen die Hundefriseure zum größten Teil Rassehunde, ebenfalls für Ausstellungen, aber nicht derart ausgefallen. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist es halt anders.

Immer mehr Mischlinge suchen den Weg in den Salon um sich auch für die Jahreszeit anpassend das Fell pflegen zu lassen. Dabei sollte der Hund nicht das bekommen, was auch nicht zu ihm gehört.

Trotzdem werden nicht bloß die Haare geschnitten, eine gute Fellpflege und sogar das Reinigen der Ohren ist heutzutage üblich. Außerdem kann der Friseur Veränderungen an der Haut erkennen.

Einem seriösen Friseur sollten Sie vertrauen. Er achtet darauf, dass der Hund nicht überfordert wird, ihm ab und zu auch eine Pause gönnt, wenn er unruhig wird. Um einen Hund zu baden und zu trimmen sind ca. 2 Stunden vollkommen ausreichend. Je größer der Hund, desto höher die Kosten. Diese bewegen sich zwischen 30 und 200 Euro. Natürlich soll der Hund zu Hause weiter gebürstet und fellgepflegt werden. Ist das Haar erst einmal verfilzt, verursacht das Kämmen durchaus Schmerzen. Das prägt sich unser bester Freund ein und macht dann einen großen Bogen um den Hundesalon.


Ein Hund aus dem Internet

Immer mehr Menschen suchen im Internet nach einem Hund. Es sind die Tierschutzorganisationen, die diese größtenteils aus dem Ausland vermitteln. Von dort, weil die Not in den Ländern wie Spanien, Griechenland, Ungarn oder Rumänien am größten ist. Aber woran erkennt man, dass alles mit rechten Dingen zugeht?

Die Mitarbeiter des Tierschutzes möchten die zukünftigen Hundehalter immer persönlich kennenlernen. Das geht über mehrere Telefongespräche hin bis zum persönlichen Kennenlernen.

Das Zuhause wird durch eine Kontaktperson überprüft. Hier entsteht ein Bild von der Familie, welches letztendlich entscheidenes Kriterium für eine endgültige Vermittlung ist. Es wird auf alle Fälle ein Schutzvertrag geschlossen und eine Schutzgebühr erhoben. Auch nach dem Einzug des neuen Hundes bleibt der Kontakt erhalten.

Leider gibt es auch schwarze Schafe unter den Organisationen. Dabei werden den Interessenten wichtige Informationen vorenthalten, falsche Papiere ausgestellt und sogar kranke Tiere vermittelt. Im Zweifelsfall holen Sie Erkundigungen ein, auch die hammerhundefreunde helfen Ihnen gerne weiter.

Tödliche Gefahren lauern für den Hund im Haus

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass viele Lebensmittel, die ausserhalb des Kühlschrankes im Haus lagern und aufbewahrt werden für den Hund tödlich sein können?

Mal ehrlich, haben Sie schon mal Ihrem Hund eine Weintraube probieren lassen um zu beobachten ob er diese frisst oder wieder ausspuckt und dabei das Gesicht verzieht?

Oder ihm eine Zwiebel hingehalten? Am rohen Schweinefleisch riechen und knabbern lassen? Zum Nachtisch vielleicht ein Stück von einer Advocado verabreicht? Die süßen Rosinen im Wohnzimmer als Spur gelegt?Schokolade auf dem Tisch liegen lassen?

Halt, hier ist größte Vorsicht angesagt. Tun Sie dies Ihrem Hund nicht an, es könnte böse enden.

Lassen Sie Ihren Hund gar nicht erst auf den Geschmack kommen.Sonst kommt es schnell zur Aufnahme größerer unbeaufsichtigter Mengen und folglich zu Vergiftungen, die immer mit Erbrechen und Durchfall einhergehen und verschiedene Organe schwer schädigen. Hier ist selbstverständlich immer der Tierarzt gefragt.



Der Zyklus der Hündinnen


Der Zyklus der Hündinnen wird in 4 Phasen oder Stufen eingeteilt.


In der 1.Phase schwillt das Geschlecht an. Wir beobachten ein helles Sekret, das nach einigen Tagen blutig wird. Diese Phase dauert ca. 8-13 Tage.

Das ruft natürlich die Rüden auf den Plan, werden aber durch die Hündin in dieser Phase noch abgewiesen.

In der 2.Phase wird die Blutung schwächer und der Eisprung findet statt. Das Blut zeigt eine deutlich hellere Färbung. Diese Phase dauert ca. 4-7 Tage.

Jetzt sind die Rüden schon gar nicht mehr zu halten und auch die Hündin ist bereit.

In der 3.Phase schwillt die Vulva der Hündin ab, und auch die Rüden sind ihr egal geworden. Achten Sie auch auf eine Scheinträchtigkeit in dieser Phase. Diese Phase dauert 6-8 Wochen.

In der 4.Phase ist das Fortpflanzungssystem außer Kraft gesetzt. Diese Phase dauert 3-4 Monate.

Macht Pfützenwasser krank?

Sicherlich kann Pfützenwasser krank machen und die bakterielle Infektionskrankheit Leptospirose verbreiten. Dies besonders bei Pfützen, die tagelang auf dem Feld oder Feldrändern stehen. Warum? Stellen Sie sich mal das Tierleben unter dem Acker vor. Tausende von Mäusen hinterlassen dort ihre Geschäfte. Mäuseurin gerät bei Regen und großer Feuchtigkeit an die Oberfläche und vermischt sich mit dem Regenwasser. Normalerweise sind unsere Hunde in unseren Gegenden gegen Leptospirose geimpft und sind geschützt. Trotzdem sollten Sie sich versichern, wenn der Hund aus einer Pfütze trinkt und Sie es nicht verhindern können, wie diese beschaffen ist. Achten Sie besonders auf Ölfilme oder chemische Beschaffenheit an kleinen Bachläufen am Rande der Felder.

Medikamenteneingabe

Wenn der Hund mal Pillen schlucken muss, so ist das gar nicht so einfach. Für den Hund und für den Verabreicher, den Menschen. Da die Medikamente einen bitteren Beigeschmack haben, ist bei den meisten Hunden die Leberwurstmethode angebracht. Der Geruch und das hastige Fressen machen die Pille fast unbemerkbar.

Funktioniert diese Methode aber nicht, muss man zu etwas rabirateren Mitteln greifen. Öffnen Sie den Fang des Hundes, legen die Tablette ganz hinten auf den Zungengrund des Tieres. Dann schließen sie für einige Sekunden den Fang. Normalerweise setzt jetzt bei dem Hund der Schluckreflex ein.

Funktioniert auch dieses nicht, weil der Hund partout sein Maul nicht öffnen will, dann greifen sie um seinen Oberkiefer und drücken mit dem Daumen und Zeigefinger die Oberlippe einfach in die Maulhöhle. Dies geschieht zwischen Eck- und Backenzähnen. Der Hund wird automatisch sein Maul öffnen, sodass sie die Tablette bequem auf die Zunge legen können. Keine Angst, der Hund wird nicht zubeißen, da er sich sonst auf die eigene Lippe beißen würde. Ein kleiner Tipp: Vergessen Sie nicht, bevor sie ihre Hand von dem Oberkiefer lösen, ihre andere aus dem Maul des Hundes zu ziehen. Funktioniert auch dieses nicht, können Sie es mit einem Tablettengeber probieren.

Die letzte Möglichkeit dem Hund Medikamente zu verabreichen,  wenn alles nicht funktioniert, besteht darin, dass sie die Tabletten in Wasser auflösen und mit einer Spritze verabreichen. Wenn sie diese Methode anwenden müssen, sprechen Sie bitte vorher mit Ihrem Tierarzt.