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ERKRANKUNGEN UND WIE ICH VORSORGEN KANN

Auch unser Hund bleibt leider von einigen Krankheiten nicht verschont. Die wichtigsten sind hier aufgeführt. Trotzdem, sobald Sie sich auch nur etwas unsicher fühlen, suchen Sie den Tierarzt auf, denn nur dieser entscheidet kompetent für eine eventuelle Behandlung.

Milztumor

Milztumore beim Hund sind in der Regel meistens bösartig. Häufig betrifft es die älteren Rüden, Hündinnen weniger. Das traurige an der Geschichte ist, dass der Tumor erst relativ spät entdeckt wird. Vorherige Anzeichen beim Verhalten des Hundes sind kaum zu erkennen. Erst mit der Größe des Tumors nehmen die Auffälligkeiten zu. Der Hund wird schlapp und müde, krampft vor Schmerzen, wenn man ihn zum Beispiel hochhalten will, und die Schleimhäute sind weiß. Das gesamte Blutbild zeigte dramatische Veränderungen, die speziell auf diesen Tumor hinweisen. In 85 % der Fälle ist es ein Hämangiosarkom. Wolpi, links auf dem Foto, hat mit einem Kindskopf großen Milztumor bei uns gelebt. Durchaus kann man einem Hund nach der Diagnose noch eine gute Zeit bescheren.

Wenn die Anzeichen einer Verschlechterung allerdings eintreten, sowie gravierende Müdigkeit, nicht laufen wollen, und des Öfteren das Zusammenbrechen auf den Hinterbeinen, sowie plötzliches Auftreten von Nasenbluten, kann man dem Hund nichts besseres antun als ihn zu erlösen bevor es zu inneren Blutungen kommt. So bleibt ihm viel Schmerz und Leid erspart.

Daher ist es ganz wichtig, Hunde im Seniorenalter regelmäßig untersuchen zu lassen. Denn nur mit Röntgen und Ultraschall kann man eine genaue Diagnose stellen. Je früher, umso besser sind die Aussichten einer Besserung.

Bei speziellen Fragen stehe ich Ihnen gerne selbstverständlich zur Verfügung. Rufen Sie mich einfach an.

Nasenbluten

Hinter dem Nasenbluten beim Hund steckt immer eine ernst zu nehmende Ursache.

Und davon kommen viele in Betracht. Vorweg, Nasenbluten gehört immer zur Abklärung und Aufsuchen eines Tierarztes. Mit Selbstdiagnosen im Internet verunsichern sie sich nur und können mit einer falschen Behandlung großen Schaden anrichten. Es gibt verschiedene Ursachen des Nasenblutens. Aufnahme von Rattengift kann eine sein, denn bei diesem Gift kommt es auch zu Blutgerinnungsstörungen, die eventuell tödlich enden können. Blutgerinnungsstörungen, die zu Nasenbluten führen, können auch durch Tumore erfolgen. Auch eine Verletzung der Nase ist durch erhebliche blutende Gefäße als Ursache erkennbar. Hier kann der Tierarzt mittels Tamponade oder Verödung das Gefäß verschließen.

Erste Hilfe können Sie leisten, indem Sie das Blut mit einem sauberen Tuch abwischen und eventuell die Blutung mit einem Eisbeutel im Handtuch zu stoppen versuchen.


Zahnschmerzen

Regelmäßige Kontrolle des Hundegebisses ist wichtig um Erkrankungen und dadurch resultierende Schmerzen vorbeugen zu können.. Ideal wäre es natürlich dem Hund täglich die Zähne zu putzen. Aber sind wir mal ehrlich, die Durchführung fällt schwer, wir sind vielleicht auch zu bequem, oder aber haben auch Angst, dass unser Finger anstatt Zahnbürste dran glauben muss.

Also, nicht jeder Hund lässt sich diese Prozedur gefallen, und ein versprochenes oder angebotenes Leckerchen hinterher, macht die ganze Arbeit wieder zunichte.

Erste Anzeichen auf dem Weg zu Zahnschmerzen sind bräunliche Verfärbungen und Ablagerungen an den Zähnen sowie auch unangenehmer Mundgeruch. Es verhärtet sich der Zahnsteinbelag, es kommt zu Entzündungen und schließlich zu lockeren Zähnen.

Natürlich hat der Hund dann Schmerzen, er zeigt diese durch Lustlosigkeit bis hin zur Verweigerung der Nahrungsaufnahme. Es gibt auch andere Möglichkeiten der Vorbeugung. Im Fachhandel berät man Sie gerne. Hier gibt es sogenannte Denta Sticks, die auch von Tierärzten empfohlen werden. Denken Sie daran, eine Zahnbehandlung beim Tierarzt kann teuer werden. Auch der Hund, der stets in Narkose gelegt werden muss, hat bestimmt keinen Spaß daran.

Beugen Sie vor, erhalten Sie Ihrem Hund ein gutes Gebiss, er braucht es nicht nur zum Fressen, sondern spielt und trägt auch mit seinen Zähnen.

Ist eine Narkose bei einer Zahnbehandlung gefährlich?

Wer sich Sorgen macht bei einer Zahnbehandlung in Narkose setzen zu lassen, sollte bedenken, dass nur so eine Behandlung durchgeführt werden kann. Diese kann dann in einer Sitzung meistens sofort abgeschlossen werden. Sie sollten zusammen mit dem Tierarzt den augenblicklichen Gesundheitszustand des Tieres checken. Ist dieser in Ordnung, dann ist alles unbedenklich. Das Alter des Hundes spielt keine Rolle, ist also daher auch nicht entscheidend.


Schönheitsfehler oder Erkrankung?

Hilfe, mein Hund bekommt eine Glatze. Diese Bemerkung ist nicht ganz unrichtig, denn bei vielen Hunden bildet sich ca. 15 cm nach dem Ansatz der Rute eine kahle Stelle. Fast unbemerkt entwickelt sich diese, höchstens auffällig, wenn der Hund beginnt, zu knabbern und sich die Haare an der Stelle ausreißt.

Genau an dieser Stelle sitzt eine Drüse. Eine Talgdrüse. Sie wird als Violische Drüse benannt. Diese Drüse ist manchmal fleißig und neigt daher zu einer Überproduktion. Dann beginnen sich die Haare zu lösen und es entsteht eine kahle Stelle. Besonders sind Hunde mit einer Stoffwechselkrankheit betroffen. Also doch ein Zeichen einer Erkrankung, einer Folge davon und auch als solche als Schönheitsfehler zu betrachten.

Analbeutelabszess

Eine Entzündung des Analbeutels kommt bei Hunden relativ häufig vor. Diese sind für das Tier sehr schmerzhaft und sie vermeiden daher das Schwanzwedeln und Absetzen von Kot. Daher führt der erste Schritt zum Tierarzt. Dieser entscheidet über die weitere Form der Behandlung. Durch leichtes Massieren wird es durchaus möglich sein , dieses gallig artige Sekret aus zu massieren. Ebenso kann eine Spülflüssigkeit mit einer Kanüle in den Beutel eingebracht werden.

Ist es aber bereits zu einem Abszess gekommen, wird dieser erst eröffnet wenn er reif ist. Meistens entleert sich die Flüssigkeit selbstständig und der Tierarzt wird danach bis zur Ausheilung spülen. Außerdem muss der Hund ein entzündungshemmendes Medikament einnehmen und eventuell bei starken Schmerzen ein entsprechendes Schmerzmittel.

Durchfall

Durchfall und Erbrechen beim Hund sind meistens harmlos, wenn der Hund gesund ist und keine anderen Krankheitszeichen zeigt.

Der Durchfall ist ein Selbstreinigungsmechanismus, das den Körper des Hundes von Giftstoffen befreit, zum Beispiel wenn etwas in seinen Magen gelangt was da nicht hingehört. Was sind nun die Ursachen des Durchfalls?

Dies kann verdorbene Nahrung sein, eine Futtermittelunverträglichkeit, Aufnahme von Milch, dies gilt als Ernährungsfehler oder anderes unverdauliches Fressen.

Andere Auslöser können aber auch den Durchfall verursachen. Wie Stress, Aufregung, Angst, Würmer, Nahrungsmittelumstellung, Viren, Pilze, Tumore, Diabetes, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Organversagen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Staupeerkrankung oder unverdaute Nährstoffe bei Überfütterung. Unverdaute Nährstoffe gelangen hier in den Dickdarm, das führt dann zu Blähungen und Durchfall. Achten Sie bei Ihrem Hund altersentsprechend immer auf ein ideales Gewicht. Die Hauptaufgabe des Dickdarms liegt in der Wasserrückgewinnung durch Eindicken des sehr flüssigen Nahrung sbreies.

Natürlich kann man wie bei uns Menschen den Durchfall durch Einnahme von verschiedenen Medikamenten stoppen. Denken Sie aber daran, dass Durchfall ein wichtiger Reinigungsprozess des Körpers ist. Diese Mittel können den schädlichen Darminhalt zurückhalten, dies wäre aber nur eine Bekämpfung der Symptome, aber nicht der Ursache. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach alternativen Mitteln, um dem Durchfall natürlich entgegenzutreten.

Wenn Sie Fragen nach alternativen Mitteln haben, können Sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen.

Vergiftungserscheinungen

Wenn sich unser Hund nach einem Spaziergang eigenartig verhält, denken wir oft auch daran, ob er wohl etwas aufgenommen hat, was vielleicht vergiftet war. Oft ist unsere Sorge unbegründet, denn meistens ist der Hund schlapp und müde, oder es liegen andere Ursachen zugrunde.

Wie kann ich nun eine Vergiftung erkennen? Es gibt unterschiedliche Symptome, die auf eine Vergiftung schließen lassen. Kontrollieren Sie zuerst Mund- und Augenschleimhäute des Hundes.

Zeigen diese sich weiß und nicht mehr rosa, sofort zum Tierarzt. Auch Durchfall und Erbrechen sind Anzeichen. Außerdem kann sich ein sogenannter blauer Unterbauch zeigen. Mit Sicherheit finden dann Blutungen in das Fettgewebe statt, da zum Beispiel Rattengift die Blutgerinnung hemmt. Der Hund bewegt sich außerordentlich langsam und liegt viel, denn Rattengift ist ein langsam wirkendes Gift und es kann durchaus mehrere Tage dauern, bis Sie feststellen, dass etwas mit Ihrem Hund nicht stimmt. Sinkt zudem die Temperatur unter die normale 38,5 Marke, können Sie ebenfalls von einer Vergiftung ausgehen

Nach einer Vergiftung können auch starke Krämpfe auftreten, dazu ein enormer Speichelfluss. Dann könnte es sich um ein Gift wie Parathion  handeln, uns besser bekannt unter der Bezeichnung E 605.

Das Blutohr ist eine nicht zu unterschätzende Verletzung beim Hund. Gott sei Dank kommt dies relativ selten vor. Es ist eine Ansammlung von Blut zwischen der Haut und der Ohrmuschel. Diese so genannten Othämatomen entstehen beim Hund vor allem durch heftiges Kopfschütteln. Dadurch Platzen der Blutgefäße kommt zu einer Ansammlung von Blut zwischen der Haut der Ohrmuschel und dem Ohrknorpel. Das Ohr schwillt deutlich an.

Bei geringer Ausprägung ist eine Behandlung nicht notwendig. Das zum Hämatom verschwindet in einigen Wochen wieder.

Unter den Tierärzten gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden. Sollte Ihr Hund an einem Blutohr erkranken, ist es sicherer und vielleicht besser, eine zweite Meinung einzuholen.

Geduld ist hier gefragt und kein übereifriges Handeln, denn sonst kann eine bleibende Entstellung der Ohrmuschel entstehen.

Größere Hämatome müssen allerdings chirurgisch ausgeräumt werden. Diese werden dann durch einen Einschnitt eröffnet und eventuell mit einer Drainage versorgt.

Wenn die Nase tropft

Können sich Hunde auch erkälten? Eine oft gestellte Frage. Klar können sich unsere Hunde auch erkälten, gerade in der Jahreszeit von November bis März.

Viren und Bakterien können genau wie beim Menschen zuschlagen und das Immunsystem beschädigen. Eine Grippe kann er allerdings nicht bekommen, denn Influenza-Viren sind große Spezialisten und können sich daher Spezies übergreifend nicht vermehren.

Der Hund ist müde, die Nase läuft, das Fressen schmeckt nicht, Fieber kommt hinzu, all dies sind Anzeichen eines „grippalen Infektes". Dann sollten Sie Ihren Hund schonen. Kein großer Spaziergang, schon gar nicht hinter dem Ball herjagen lassen und wenn es geht, mit anderen Hunden ein paar Tage nicht so einen intensiven Kontakt zulassen. Vor allen Dingen achten Sie darauf, dass der Hund viel trinkt. Messen Sie die Temperatur, sollte diese über 38,5° liegen, suchen Sie den Tierarzt auf. Keine Auskunft gibt die Nase des Hundes, ob warm oder kalt, dies ist kein Kriterium.

Vergiftung

durchSchneckenkorn

Schneckenkorn ist ein beliebtes Mittel, um der alljährlichen Plage der Schnecken Herr zu werden. Sehr beliebt ist dieses Mittel bei Hobbygärtnern. Schon eine geringe Aufnahme durch den Hund kann tödlich sein. Dazu schmeckt dieses Gift auch noch süß.

Das Nervengift kann auch durch das Lecken der Pfoten aufgenommen werden. Symptome einer Vergiftung können sich beim Hund durch Erbrechen mit Blut, Durchfall, Krämpfe und Fieber, Reizung der Augen und Mundschleimhaut bemerkbar machen. Nur maximal bis zu einer Stunde nach Aufnahme kann eine Behandlung durch den Tierarzt erfolgen. In der Regel gibt`s dann eine Magenspülung.

Achtung, auch Landwirte setzen gedankenlos große Mengen auf ihren Feldern ein.

Mein Hund röchelt und hustet

Vor ein paar Tagen rief mich eine ältere Dame an und fragte um Rat.Ihr 8jähriger Schnauzer hustet und röchelt seit einiger Zeit.Mein erster Rat lautete natürlich: Tierarzt aufsuchen.

Diese Symtome können verschiedenen Ursprungs sein und bedürfen unbedingt der Abklärung.Sie kommen beim Hund zwar nicht so häufig vor, sind deshalb aber ernst zu nehmen.Was kann dahinter stecken? Zunächst hört sich das Röcheln an, als ob der Hund irgendetwas im Halse stecken hat und er es versucht hinaus zu befördern, bei Anstrengungen oder Freude kommt Luftnot hinzu, die sich nach längerer Ruhephase wieder normalisiert. Ursprung dieses Verhaltens können sein: Ein Herzproblem, Wasser in der Lunge, eine Entzündung oder eine allergische Reaktion.Der sogenannte Zwingerhusten kann auch in Betracht gezogen werden (Virusinfektion).

Wenn der Hund nabbelt

Mein Hund nabbelt wieder.Sicherlich haben Sie diesen Ausdruck schon einmal gehört oder gebraucht. Nabbeln, typisch Rohrpottdeutsch, kann man mit knabbern übersetzen.

Also, wenn der Hund nabbelt, denken wir zunächst an Flöhe die er sucht und mit den Zähnen versucht zu zerquetschen.

Kann sein, aber dieser Grund ist relativ selten. Auslöser kann eher ein stechender Juckreiz sein, der auf eine Allergie oder Milbenbefall schließen lässt. Kratzt sich der Hund mit der Pfote zusätzlich und vermehrt, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Zeigen sich auf der Haut starke Rötungen, oder aber bereits offene Stellen, wird es allerhöchste Zeit für eine Abklärung. Ein Allergietest, oder aber eine Behandlung gegen Milbenbefall, bringt Aufklärung oder Abhilfe.


Mein Hund frisst nicht

Welche Ursache könnte die Appetitlosigkeit des Hundes haben? Diese sind schwer festzustellen und bedürfen einer genauen Untersuchung.

Wenn Ihr Tier über 48 Stunden keine Nahrung zu sich genommen hat, ist eine Abklärung erforderlich. Besonders bei jüngeren Hunden, die den Nahrungsmangel schwer verarbeiten können. Angst, Schmerz, oder auch viel Stress können auf den Magen schlagen und daher Faktoren sein.

Auch Störungen des Geschmacks- oder Geruchssinn, wie eine verstopfte Nase, zügeln den Appetit. Störungen des Sättigungszentrum beim Hund, z.B. Kopfverletzungen oder Hirnerkrankungen, können auch ausschlaggebend sein.

Aber meistens ist es bei den Hunden ein einfaches Unwohlsein, deshalb nehmen Sie nicht sofort das Schlimmste an.

Wo fühlt sich der Puls beim Hund ?

Mal ehrlich, haben Sie jemals darüber nachgedacht, wo Sie beim Hund den Puls fühlen? Bei uns Menschen ist das klar, aber bei Hunden?

Es gehört ebenso zur Vorsorge der Erkennung bestimmter Krankheiten und Auffälligkeiten des Herz- und Kreislaufsystems.

Die beste Stelle um die Fingerkuppen auf eine Arterie zu legen, ist die Innenseite des Oberschenkels. Quer hierdurch verläuft die Arterie. Wenn es hier nicht klappen sollte, gibt es noch eine Möglichkeit. Auf der linken Brustseite hinter dem Ellbogen des stehenden Tieres. Normal bei kleinen Hunden ist ein Pulsschlag von 30 - 120 Schlägen pro Minute. Bei größeren Hunden 65 - 90.

Würgen und Erbrechen

Sind Hinweise auf eine Übersäuerung des Magens. Vergleichbar ist das mit dem Sodbrennen beim Menschen. Meistens erbricht der Hund bei nüchternem Magen gelben und schaumigen Schleim. Auch zeigt er keine große Lust seinen Fressnapf zu leeren. Hat er die Möglichkeit nach dem Erbrechen Gras zu fressen, wird er dies mit Sicherheit tun, um seinen Magen zu säubern. Kurze Zeit später würgt er dann alles wieder aus. Ansonsten weiß der Hund allein, was gut für ihn ist und mit Sicherheit bald wieder wie gewohnt fressen.

Sollte das Erbrechen 2-mal im Monat vorkommen, sollten Sie zur Abklärung den Tierarzt aufsuchen.

Vorsicht, wenn Sie Krallen schneiden

Fast jeder Hund muss sich mindestens einmal im Leben diese unliebsame Fußpflege gefallen lassen, besonders wenn die Krallen nicht dem natürlichen Abrieb wie Asphalt unterliegen.

Wenn der Hundefreund sich traut dies persönlich an seinem Tier zu erledigen, sollte er zu einer Zange greifen, die besonders scharf ist. Die bekommen Sie im Fachhandel. Um Gottes willen nicht so eine Zange wie auf dem Foto links. Auch eine normale Nagelschere können Sie vergessen. Natürlich müssen Sie darauf achten das Tier nicht zu verletzen.

Die Zange muss immer waagerecht an die Kralle herangeführt werden bevor geschnitten wird.

Nerven und Blutgefäße können beim Schneiden verletzt werden. Wenn Sie diese nicht erkennen können, lassen Sie es lieber. Experimentieren Sie nicht herum. Auch nicht Stückchen für Stückchen wie etwa beim Wellensittich. Auch wenn Sie zitternd Ihre Hand vor Aufregung mit der Zange auf die Pfote zubewegen, lassen Sie es lieber. Der Hund spürt Ihre Angst, egal ob Sie Angst haben Ihren Hund zu verletzen, oder Sie Angst haben vor einem plötzlichen Abwehrbeißen des Hundes.

Um ganz sicher zu gehen, besuchen Sie einen Hundesalon, oder statten Sie mal wieder Ihrem Tierarzt einen Besuch ab.

Wenn der Hund Haare verliert

Viele von uns kennen das tägliche Saugen der Hundehaare und fragen uns, wo kommen die wohl alle her. Eigentlich müsste mein Hund schon nackt sein.

Wir unterscheiden zwischen dem Haarwechsel und dem Haarausfall. Der Haarwechsel ist ein natürlicher Vorgang und vollzieht sich im Frühjahr und im Herbst. Wenn Sie Ihren Vierbeiner dann regelmäßig bürsten, geschieht der Wechsel zügiger, so dass Sie nicht so viel Arbeit mit der Beseitigung der Haare haben.

Der unaufhörliche Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Bei Hündinnen zum Beispiel kann es hormonell bedingt sein. Hier kommt es hauptsächlich auf dem Rücken und an den Flanken zum Ausfall. Bei Rüden können die Probleme schwerwiegender sein. Eine Nieren- oder Hodenerkrankung kann Ursache sein, auch eine Schilddrüsenerkrankung sollte nicht ausgeschlossen werden, auch bei Hündinnen nicht.

Ebenso kann der ständige Haarausfall an der Ernährung liegen, Pilze, Bakterien, Flechten und Ekzeme verursachen ein übriges. Um sicher zu gehen, sollten Sie aber einen Tierarzt aufsuchen um eine Abklärung des Problems herbeizuführen.

Erkrankungen des Ohres

Ausfluss

Schwarze Substanzen, die sandig und körnig sind, riechende und laufende Masse, dicker gelbgrüner Ausfluss, Schmerzen und scheinbare Taubheit sind immer Infektionen, die das Außenohr betreffen.

Ursachen können Bakterien mit gelben Ausfluss sein, oder Pilze mit schwarzem Ausfluss, und Milben mit sandigem Ausfluss. Bei diesen Symptomen muss selbstverständlich der Tierarzt aufgesucht werden.

Schmerzen

Wie verhält sich der Hund bei Schmerzen im oder am Ohr?

Sicherlich wird er ständig versuchen sich zu kratzen. Auch durch Schütteln oder schief legen des Kopfes wird er auf sich aufmerksam machen. Der Ausfluss, wie oben beschrieben, kann auch Schmerzen verursachen, ebenso wenn sie seinen Kopf berühren. Es gibt vielseitige Ursachen des Schmerzes. Es kann sich um eine Ohrenentzündung handeln, ein Fremdkörper kann eingedrungen sein, zu viel Ohrenschmalz oder Haare können Ursache sein, oder ein Bluterguss kann sich gebildet haben.

Sie können zur ersten Selbsthilfe greifen, indem Sie vorsichtig zu stark angesammeltes Ohrenschmalz oder Haare entfernen. Es gibt einige Mittel, die Schmerzen verringern, aber Sie sollten immer darauf achten, dass nichts davon ins Ohrinnere gerät.

Geschwollenes Ohr

Eine weiche, flüssige und schwammige Schwellung am Ohr deutet auf einen Bluterguss hin. Der kann durch Schütteln des Kopfes an einem Gegenstand entstanden sein, aber auch eine Infektion oder Beißerei kann darauf hindeuten. Hier müssen Sie Geduld zeigen. Es kann durchaus 6-8 Wochen dauern bis die Schwellung zurückgegangen ist. Eine Operation, wie vielfach üblich, sollten Sie zunächst vermeiden (Entstellung des Ohres für immer).

Erkrankungen des Auges

Augenerkrankungen beim Hund sind relativ häufig, aber Gott sei Dank auch leicht festzustellen.

Ausfluss

Erkennen Sie einen klaren Ausfluss, liegt eine Störung des Tränenkanals vor. Ist der Ausfluss dick oder trübe, oder von seltsamer Farbe geprägt, ist das Auge vermutlich entzündet. Achten Sie darauf, dass der Ausfluss sich nicht ansammelt, die Haare ringsherum nicht verkleben, denn so kann dies schnell zu Entzündungen führen.

Waschen Sie das Auge mit warmen Wasser und Zellstoff aus und suchen Sie den Tierarzt auf.

Schwellungen

Achten Sie unbedingt bei einer vermuteten Schwellung des Auges darauf, ob der Augapfel hervorgetreten ist. Vergleichen Sie diesen mit dem anderen Auge des Hundes. Auch wenn die Augenlinse trüb erscheint, die Pupille erweitert ist und die Lider nicht geschlossen bleiben, sollten Sie unbedingt den Tierarzt aufsuchen. Es kann sich hierbei um Zugluft handeln, aber auch eine Infektion hinter dem Auge, ein Tumor oder ein Glaukom kann Ursache sein.

Bindehautentzündung

Für den Hund ist es eine sehr schmerzhafte Erkrankung. Das Auge tränt, rötet sich oder ist blutunterlaufen. Ursachen können Reizungen durch Staub oder Rauch sein, oder aber eine Infektion oder Kratzspuren. Bei einer Entzündung der Hornhaut können Sie eine Trübung erkennen, die milchig oder auch bläulich aussieht. Wenn das Weiße vom Auge ganz ausgefüllt ist, kann durchaus eine Hepatitis vor liegen. Durch rechtzeitige Behandlung kann die Entzündung verlangsamt oder gestoppt werden.

Erkrankungen der Harnwege

Rüden und Hündinnen leiden inzwischen gleichermaßen unter dieser Erkrankung. Sie müssen auffällig viel pinkeln. Dabei ist zu beobachten, dass es immer nur kleinere Mengen sind. Auch in der Wohnung kommt es durch die Reizung der Blase zu diesem kleinen Geschäft. Außerdem trinkt der Hund sehr viel und der Urin riecht sehr streng. Dieser typische Entzündungsgeruch entsteht, wenn Bakterienabbauprodukte sich in den Harnwegen festgesetzt haben. Es können auch Harnsteine sein, die eine dann dauerhafte Entzündung hervorrufen. Manche Harnsteine werden so groß, dass sie operativ entfernt werden müssen.

Es gibt Diäten, die eine Bildung der Harnsteine verhindern, oder auch auflösen.

Flöhe

Menschen und Tiere werden des Öfteren von Flöhen besucht. Dabei hat der Hund seinen eigenen Floh, diese würden uns Menschen oder auch Katzen nie befallen. So dachte man noch vor einiger Zeit.

Durchaus kann der Hunde- oder auch Katzenfloh auf Menschen überspringen und beißen, nur hat sein letztes Stündlein dann geschlagen. Der einzige Floh, der Menschenblut verdauen kann, ist der Floh vom Igel, aber der begegnet uns kaum.

Die Haut des Hundes wird stark in Mitleidenschaft gezogen, wenn der Floh zubeisst. Dann injiziert er seinen Speichel und verhindert damit die Blutgerinnung, sodass er saugen kann. Der Speichel des Flohs kann eine allergische Reaktion hervorrufen, die sich in folgenden Symptomen äußert: Bisswunden, die wie kleine rote Pickel aussehen, oder schwarze und grießige Substanzen im Fell.

Flöhe haben im Sommer Hochsaison. Sie können mit entsprechenden Schutzhalsbändern vorbeugen, oder bereits angegriffene Tiere mit den entsprechenden Mitteln besprühen oder shampoonieren.


Bandwürmer

Von Flöhen übertragen wird der Bandwurm. Diese sind sehr unangenehm für den Hund, wie für den Menschen auch. Er spürt diese dann am After und fährt dann Schlitten mit seinem Hinterteil. Er versucht dann auf dem Boden rutschend diese Störungen zu beseitigen. Hier hilft dann nur eine Bandwurmtherapie. Der Tierarzt wird diese beratend einsetzen und helfen den Hund aus seiner misslichen Lage zu befreien.



Vergrößerung der Prostata

Anders als beim Menschen erkennen wir eine Prostatavergrößerung beim Hund. Während bei Männern die Harnverhaltung im Vordergrund steht, ist es beim Rüden der Kot. Die Prostata drückt hier nicht auf die Harnröhre, sondern auf den Darm.

Der Kot ist dann häufig platt gedrückt, der Hund zeigt erhebliche Absatzprobleme. Im Urin ist Eiter und Blut zu beobachten. Prostatasekret gelangt in die Harnblase und führt zur Entzündung.

Was tun? Hier hilft meist eine Kastration. Bei einer Entzündung muss zunächst mit Antibiotika behandelt werden. Eine sofortige Kastration wäre zu riskant.


Magendrehung

Große Rassen neigen besonders zu einer Magendrehung. Wie kommt es eigentlich dazu?

Nach dem Fressen sollte der Hund eine Zeit lang nichts unternehmen. Der Magen ist gefüllt und es bilden sich Gase. Hinter dem Rippenbogen zeigt sich eine Wölbung, der Hund würgt und versucht zu erbrechen, was ihm nicht gelingt, da der Mageneingang und der Magenausgang verschlossen sind.

Stellen Sie sich den Magen des Hundes wie eine Hängematte zwischen zwei Bäumen vor. Kommt nun ein Sturm auf, wird die Matte herumgeschleudert und die Enden verdrehen und verknoten sich.

Es hilft nur eine sofortige Operation, um den Hund zu retten.

Der Schlaganfall

Gott sei Dank kommt der Schlaganfall beim Hund relativ selten vor. Viele Tierärzte bezeichnen den Schlaganfall als ideopathisches/geriatrisches Vestibularsyndrom. Es handelt sich dabei um eine Durchblutungsstörung im Gleichgewichtsorgan. Vor allen Dingen der alte Hund ist davon betroffen. Folgende Symptome treten dann auf: Der Hund läuft im Kreis, hält den Kopf schief, die Augenäpfel zucken und er ist verwirrt. Also unterscheidet sich der Schlaganfall nicht wesentlich von dem bei einem Menschen. Nur kann der Hund nicht sagen, was ihm fehlt oder welche Symptome sich bei ihm zeigen.

Eine Besserung zeigt sich bereits nach 2-3 Wochen und oft ist sogar der alte Zustand wieder hergestellt. Vielleicht bleibt eine Schiefhaltung des Kopfes zurück, und in ganz seltenen Fällen wiederholen sich die Anfälle. Eine grundsätzliche, ursächliche Behandlung gibt es nicht. Vielleicht ordnet der Tierarzt etwas Cortison und Aufbaumittel.

Der Hund mit HD

Die Hüftgelenksdysplasie, besser bekannt unter dem Kürzel HD, ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung, die in einem Prozess des Wachstums entsteht und unbedingt auch behandelt werden muss. Durch die Schmerzen sind die Tiere sehr eingeschränkt und ihr Leben kann zur Hölle werden und sie aggressiv, und auch unberechenbar machen. Bei einer Hüftgelenkserkrankung passt der Hüftgelenkskopf am Oberschenkelknochen nicht mehr in die Beckenpfanne.

Was ist also zu tun? Ihr Tierarzt ist der erste Ansprechpartner. Hören Sie nicht auf gute andere Ratschläge oder verabreichen Sie auf keinen Fall Ihrem Hund Medikamente zur Schmerzlinderung.

Bei großen und schweren Hunden ist eine Operation meistens unabwendbar. Wie beim Menschen wird dem Hund ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. In vielen Tierarztpraxen und Tierkliniken ist die Operation schon Routine. Die Prognose beim Hund ist jedenfalls günstiger als die bei Menschen, wenn es um die Haltbarkeit der Prothese geht. Da der Hund auf vier Beinen läuft, ist die Gewichts Verlagerung viel gleichmäßiger und nicht so belastend wie beim zweibeinigen Menschen.

Kleineren Hunden dagegen kann auch mit Medikamenten geholfen werden. Ebenfalls sind Bewegungstherapien sehr erfolgreich. Fragen Sie Ihren Tierarzt, denn nur dieser entscheidet kompetent über die richtige Behandlungsmethode.


 

Zecken fallen ein

Es ist   wieder soweit!Bedingt durch den Jahreszeitenwechsel werden die gefürchteten Zecken wieder aktiv. Es sind die ausgewachsenen Zecken, die nach dem Winter bei steigenden Temperaturen nach warmblütigen Opfern suchen, um vor der Paarung und Eiablage noch einmal Blut zu saugen.

Hunde, die durch Wiesen und Wälder streifen, sind diesen Zeckenangriffen besonders ausgesetzt.Der Trend ist auch dieses Jahr wieder eindeutig. Die Krankheitsfälle nehmen zu. Jeder fünfte Holzbock ist inzwischen wieder mit Borreliose-Erregern infiziert und damit eine potentielle Gefahr für Mensch und Hund. Neben der auftretenden Borreliose und Ehrlichiose ist vor allen Dingen die Babesiose besonders gefährlich.




Fast 10% der Fälle verlaufen inzwischen tödlich. Der Überträger ist die Auwaldzecke, die sich relativ schnell in Deutschland verbreitet. Besonders in Süddeutschland, aber auch entlang des Rheins und in Brandenburg taucht sie vermehrt auf. Es gibt keine Impfung und kein Medikament zur Behandlung.

Sämtliche Tierärzte raten dringend zur Prävention. Vorbeugend handeln heißt vor allen Dingen die Bekämpfung der Überträgerparasiten. Wenden Sie Mittel an, welches Zecken abschreckt und tötet, bevor sie stechen können. Der Monat April ist schon die letzte Möglichkeit vor der Invasion.

Zum Schluß noch: Beim Entfernen der Zecken sollten Sie nicht auf verschiedene Techniken zugreifen. Sie werden nur verunsichert. Packen Sie die Zecke mit Haken oder Zange, einfach herausziehen. Fertig!


Diabetes mellitus

Auch beim Hund kommt diese Krankheit vor. Sie kommt besonders häufig nach einer Infektion und Entzündung vor. Die Bauchspeicheldrüse wird beschädigt. Ein Mangel des Bauchspeicheldrüsenhormons tritt ein und der Körper kann den Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken.

Die Krankheit kann in jedem Alter auftreten. Beobachtungen weisen darauf hin, dass zwischen dem 7und 8 Lebensjahr eine Häufung auftritt. Eine hohe Anfälligkeit zeigen die Terrier, Zwerg-Pudel, Zwerg-Spitz, Teckel und auch Deutscher Schäferhund.


Unkastrierte Hündinnen sind in der Anzahl doppelt so häufig betroffen, auch Hund die an Übergewicht leiden, entwickeln häufiger dieses Krankheitsbild.

Achten Sie bitte auf folgende Symtome und suchen Sie den Tierarzt auf.

Wenn Ihr Hund übermäßig trinkt, viel Urin ausscheidet, an Gewicht verliert, niedergeschlagen ist nach leichten körperlichen Anstrengungen, vermehrtes Erbrechen stattfindet, am Anfang einen gesteigerten Appetit zeigt, der sich bei fortschreitender Zuckerkrankheit reduziert.

Bachblüten bei starkem Juckreiz

Nach einer fast zweijährigen Tortur des Kratzens,  weil es gejuckt hat, hat unsere Redaktionshündin Janka wie durch ein Wunder ein passendes Mittel gefunden um nun beschwerdefrei leben zu können. Alles hatte nichts genutzt, kein Arzt wußte nach unzähligen Untersuchungen und Labortests mehr Rat, bis eine Hundefreundin empfahl , es einmal mit Bachblüten zu versuchen. Eine Spraylösung, die sofort auf eine juckende Stelle aufgetragen wird, zusätzlich eine Sprühdosis täglich auf die Mundschleimhaut. Und siehe da, es hat wirklich funktioniert. Wenn Sie nähere Informationen benötigen, wir hammerhundefreunde helfen gerne weiter.

Krebserkrankungen beim Hund

Bei den Erkrankungen bei Hunden wird selten über eine Krebserkrankung gesprochen. Lebensalter und Umstände sind Grund im Vergleich zum Menschen. Durchaus können auch Hunde an den unterschiedlichsten Formen erkranken. Milz, Leber und Knochenmark gehören zu den betroffenen Gebieten. Doch am häufigsten kommt der Hautkrebs vor. Er findet sich unter 1/3 der Tumore. Es handelt sich hierbei um Mastzellentumore und finden sich am Körper des Hundes, an den Hinterläufen und am Kopf oder Hals.

Eigenartig ist, dass diese Art der Tumore wesentlich seltener bei Katzen auftreten. Bei Menschen fast gar nicht. Beagle, Boxer, Bulldoggen, Dackel, Setter, Foxterrier, Schnauzer, Golden Retriever und Weimaraner sind sehr anfällig. Bei diesen Hunden hat sicherlich auch die genetische Komponente erheblichen Einfluss. Mastzellentumore können mit der Entwicklung des goldenen oder rötlichen Fells einhergehen. Ältere Hunde leiden häufiger an dieser krebsartigen Erkrankung.


Kreuzbandriss

Das vordere Kreuzband beim Hund müssen Sie sich als sehr stabil und dick vorstellen. Immer wieder hört man in letzter Zeit von dieser Verletzung. Es gehört schon einiges dazu, wenn das Kreuzband beim Hund reißt. Ein einfacher Riss ist sehr selten.

Es braucht sehr lange, bis es reisst. In den meisten Fällen ist das Band chronisch fehl- und überlastet. Ursachen sind eine Gliedmaßenfehlstellung, eine Kniescheibenluxation oder Übergewicht. Durch kleinere Risse innerhalb des Bandes, die ständig zunehmen, kommt dann irgendwann der Zeitpunkt, indem durch eine einfache, falsche Bewegung das Band reißt.

Der Riss löst eine Gelenkentzündung aus, die für den Hund sehr schmerzhaft werden kann und auch zu Arthrosen und Knorpelschäden führt. Eine medikamentöse Behandlung sollte nicht stattfinden, denn diese führt in der Regel zu unbefriedigenden Ergebnissen. Fragen Sie den Tierarzt nach verschiedenen Operationsmethoden.

Mundgeruch

Viele Hunde haben Mundgeruch, vor allen Dingen die älteren. Die häufigste Ursache ist dann ein Zahnproblem. Und dies kann, wie bei uns Menschen auch, zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Zahnstein, dadurch resultierende Rückbildung des Zahnfleisches, Entzündungen und Parodontose sind Ursache des Geruchs. Der Zahnstein muss also unbedingt entfernt werden Glauben Sie nicht, das bestimmte zahnpflegende Mittel wie Biskuits und ähnliche Produkte den bestehenden Zahnstein entfernen können.

Diese entfernen nur den Zahnbelag. Also, diese nützen nur, wenn Ihr Hund keinen Zahnstein hat. Die Plaque birgt auch Risiken für die Gesundheit des Tieres, besteht sie doch aus 100% Bakterien, die ins Blut gelangen und die Herzklappen schädigen können. Ein vereiterter Zahn kann auch Ursache des Geruchs sein. Natürlich auch innere Erkrankungen, zum Beispiel der Nieren.

Wir Menschen weichen dem Geruch des Gegenüber aus und isolieren ihn so, für ihn immer ein Zeichen das da was nicht stimmt und behoben werden muss. Auch vom Hund wenden wir uns ab, nur weiß dieser natürlich nicht, woher die plötzliche menschliche Abneigung kommt.

Denken Sie daran, auch Zahnpflege beim Hund ist wichtig um ein ungestörtes Verhältnis zum Hund zu erhalten.

Mein Hund hat Blähungen

Ein verdammt unangenehmer Geruch, wenn Hunde hinten husten müssen. Wir Hundehalter denke ich haben das alle schon einmal mitgemacht. Es gibt hauptsächlich zwei Ursachen dieser unangenehmen Nebenerscheinungen. Gasansammlungen im Darm entstehen meistens durch Abschlucken von Luft und der bakteriellen Gärung von Nährstoffen.

Den Gasen im Darm wird nicht wie bei festen Stoffen kein Widerstand entgegengesetzt und erblicken deshalb schneller das Licht.

Verdorbene Futtermittel oder Futter mit hohem Proteingehalt verursachen ebenfalls Blähungen.

Genauso reagieren einige Vierbeiner auf Milchprodukte. Füttern Sie dann ein hochverdauliches Futter mit geringem Rohfasergehalt.

Beim Luftschlucken des Hundes beim Fressen, füttern Sie öfters täglich kleinere Portionen von festerer Konsistenz.

Es können aber auch Krankheiten dahinter stecken. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und des Magen-Darm-Trakts, sowie eine Darmschleimhautentzündung können auch Ursache sein. Lassen Sie dies vom Tierarzt abklären.

Die Räude

Diese auf den Menschen übertragbare Räude zeigt sich an roten Punkten auf der Haut. Sie lösen einen starken Juckreiz aus und entstehen durch sogenannte Krätzmilben.

Durch einen Hautabstrich des Tierarztes werden die Milben sichtbar gemacht. Ebenso kann eine Blutprobe die Diagnose erstellen.

Wird dann die Behandlung eingeleitet, wird der Hund zunächst komplett geschoren. Zur Vorbeugung eitriger Ekzeme wird der Bereich zweimal täglich mit einer antibiotischen Emulsion eingecremt. Mit einem starken Insektizid wird der Hund dann einmal in der Woche gewaschen. Bei schwerem Befall wird ein zusätzliches Insektizid gespritzt.

Klar, der Hund hat ein angeschlagenes Immunsystem, deshalb ist eine Gabe von Kortison gegen den Juckreiz nicht möglich, da hierdurch eine weitere Schwächung auftreten würde. Dies ist vor allen Dingen bei einer durch Haarbalgmilben ausgelösten Räude der Fall.

Mein Hund hat Verstopfung

Ursache einer Verstopfung beim Hund ist meistens die Aufnahme von Knochen und Knochenresten in größeren Mengen. Es bildet sich steinharter heller Knochenkot in seinem Darm. Anschließend kommt es dann zur Verstopfung im Enddarm.

Vorsicht, Verstopfung wird häufig mit Durchfall verwechselt. Der Hund sondert nämlich beim erfolglosen Pressen Schleim oder wässrigen Stuhl ab. Klar hat der Hund Schmerzen und versucht ständig seine entzündete Analregion zu lecken. Es kann nun zum Erbrechen kommen und der Organismus austrocknen.

Bei diesen Symptomen erfolgt beim Tierarzt eine Röntgenaufnahme, um das Ausmaß der Verstopfung festzustellen.

Gleitmittel und Kochsalzlösung lösen den steinharten Kot allmählich auf. Es kann aber auch sein, dass der Tierarzt unter Narkose mit der Zange größere Knochenstücke zerkleinern muss.

Also, seien sie sparsam mit den Knochen. Schon gar nicht gehören Röhrenknochen von Geflügel oder Wild auf den Speiseplan des Hundes. Diese splittern und können gefährliche Verletzungen hervorrufen.